Herr Hübner

Sieben Fragen an Herrn Hübner

1. Welchen Beruf hätten Sie, wenn Sie nicht Lehrer geworden wären?
Museumspädagoge oder Paläoanthropologe. Oder Historiker. Aber das sind Träume der Vergangenheit. Realistischer ist mein Ziel, nach der Pensionierung an einem Umschulungskurs zum Fußballnationalspieler teilzunehmen. Für die WM 2030 hab ich mich fest für die Position als zurückgezogener Sechser vorgesehen (ggf. auch als hängender Elfer).

2. Was oder wen würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen wollen?
Meine Familie, Bücher und Musik.

3. Warum sind Sie Lehrer geworden?
Als Schüler mochte ich den Lebensraum Schule, das Zusammensein mit meinen Freunden. Den Unterricht fand ich zwar oft langweilig, doch gab es einige Dinge, die mich gepackt haben. Das waren zum Beispiel die Erkenntnisse der Evolutionsbiologie. (Überhaupt kannte ich mich als 13jähriger im Wald fast besser aus als heute.) In Geschichte war es die Einsicht, dass es hinter den sichtbaren Erscheinungen bestimmte Strukturen und Interessen gibt, die die Entwicklung lenken. Nur wer die erkennt, kann die Welt mitgestalten. Dachte ich.

4. Wie war Ihre Fahrprüfung?
Die Prüfung war nicht so wichtig wie die Fahrschule selbst. Denn da habe ich vor über 40 Jahren eine hübsche junge … (alles Weitere ist privat). Heute ist die Dame HW-Lehrerin an der Gesamtschule in Hemer 🙂

5. Haben Sie sich mal in einen Ihrer Lehrer / eine Ihrer Lehrerinnen verguckt?
Ja.

6. Unsere Schule braucht mehr…
…Angebote, die den individuellen Bedürfnissen entgegenkommen. Mehr Lehrer, mehr Ausstattung und Freiheit für ihren Einsatz.
7. Unsere Schule braucht weniger…
…Vorgaben von außen.
Unser Land braucht mehr…
…sozialen Ausgleich und mehr Menschen, die sich den anderen offen zuwenden.